Akkumulierte Regenvorhersage für Freitag, 24. Juli
Von Donnerstag auf Freitag zieht ein Kaltlufttropfen in den Nordwesten Spaniens und verlagert sich anschließend bis in den Süden der Iberischen Halbinsel.
Das bedeutet sinkende Temperaturen und Gewitter in Galicien, die örtlich auch kräftig ausfallen können. Die kühlere Luft drückt die heiße Luft aus dem Landesinneren Andalusiens an die Küste und sorgt am Freitag an der Costa del Sol (Provinz Málaga) für Terral – einen heißen Nordwestwind. Die Tageshöchstwerte werden dann bei 40 °C oder sogar darüber liegen. Zum Glück ist die Luft sehr trocken, sodass die körperliche Belastung nicht ganz so stark empfunden wird.
Gleichzeitig zieht sich auch der Saharastaub (#Calima) langsam, aber sicher in Richtung Osten und Mittelmeer zurück.
Ein Blick auf die aktuelle GFS-Trendprognose zeigt, dass uns ein extrem heißes Finale des Monats Juli bevorstehen könnte. Vermutlich handelt es sich dabei um die vierte Hitzewelle des Jahres 2026.
Hinweis zum Thema Hitzewellen:
Zwischen 1995 und 2014 erlebte Spanien durchschnittlich 1,5 offizielle Hitzewellen pro Jahr.
Seit 2015 ist diese Zahl auf mehr als drei Hitzewellen pro Sommer im Durchschnitt gestiegen.
Das Rekordjahr bleibt 2017, als in Spanien fünf offizielle Hitzewellen registriert wurden.
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