Spanien-Wetterbericht – Vierte Hitzewelle des Jahres 2026 offiziell bestätigt
Spanien bereitet sich auf die vierte offizielle Hitzewelle des Jahres 2026 vor. Nach der neuesten Sonderwarnung beginnt die Hitzewelle am Mittwoch, dem 29. Juli, und wird voraussichtlich mindestens bis Sonntag, den 2. August, andauern. Eine Verlängerung bis in die kommende Woche ist derzeit nicht ausgeschlossen.
Ein kräftiges Hochdruckgebiet über Westeuropa wird das Wettergeschehen dominieren und in weiten Teilen des Landes für viel Sonnenschein, wolkenarmen Himmel und kontinuierlich steigende Temperaturen sorgen. Die höchsten Werte werden in den Flusstälern im Südwesten, im Ebro-Tal sowie in Teilen Nordostspaniens erwartet. Dort werden die Tageshöchstwerte vielerorts über 40 °C liegen.
Temperaturen steigen von Tag zu Tag
Montag und Dienstag dienen als „Aufwärmphase“, bevor die eigentliche Hitzewelle beginnt. Mit südlichen Winden strömt zunehmend heiße Luft aus Nordafrika nach Spanien und lässt die Temperaturen landesweit weiter ansteigen.
Mit Beginn der Hitzewelle am Mittwoch werden folgende Höchsttemperaturen erwartet:
40 bis 42 °C im Landesinneren Andalusiens und im Guadalquivir-Tal
39 bis 42 °C im Ebro-Tal sowie in den Beckenlandschaften Nordostspaniens
37 bis 39 °C in La Mancha und Teilen der Nordmeseta
37 bis 38 °C auf Gran Canaria, wobei sich die Hitze auch auf den übrigen Kanarischen Inseln weiter verstärken dürfte
Lediglich an der kantabrischen Küste könnte es am Donnerstag vorübergehend etwas kühler werden. Im übrigen Spanien hält die außergewöhnliche Hitze bis mindestens Freitag und über das Wochenende hinaus an.
Tropennächte und extreme Waldbrandgefahr
Die anhaltende Hitze wird vor allem im Süden und Osten Spaniens auch für Tropennächte sorgen. In vielen Regionen werden die Temperaturen nachts kaum noch unter 20 bis 25 °C sinken, wodurch eine nächtliche Abkühlung erschwert wird.
Gleichzeitig steigt die Waldbrandgefahr auf ein extremes Niveau. Die Kombination aus außergewöhnlicher Hitze, sehr geringer Luftfeuchtigkeit und örtlich auffrischendem Südwind schafft ideale Bedingungen für eine schnelle Ausbreitung von Waldbränden.
Auf den Kanarischen Inseln wird sich zudem die kühlende Meeresluft abschwächen. Dadurch können heiße, trockene Luftmassen sowie Saharastaub (Calima) auch in höhere Lagen vordringen und die Temperaturen zusätzlich ansteigen lassen.
Ausblick
Nach den aktuellen Modellberechnungen könnte die vierte Hitzewelle des Jahres auch nach dem Wochenende anhalten. Für die kommende Woche bestehen zwar noch Unsicherheiten, doch derzeit gibt es keine Anzeichen für eine nachhaltige oder deutliche Abkühlung.
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