Spanien bleibt unbeständig: am Sonntag Starkregen in Katalonien
ICON-EU-Prognose vom 3. Oktober 2026: Am Sonntag drohen rund um Barcelona und Girona sehr hohe Regenmengen, die instabile Lage hält bis Mittwoch an.
Schriftgröße
Zeilenabstand
Die unbeständige Wetterlage über Spanien geht in die Verlängerung. Nach der neuesten ICON-EU-Prognose vom Samstagmorgen, 3. Oktober, bleibt das Land mindestens bis Mittwoch unter dem Einfluss feuchter und instabiler Luft. Besonders kritisch wird die Situation am Sonntag erneut im Nordosten: Rund um Barcelona und Girona besteht die Gefahr von sehr kräftigem und lokal außergewöhnlich ergiebigem Starkregen.
Die vergangenen Tage haben bereits gezeigt, wie explosiv die Wetterlage im Mittelmeerraum sein kann. Auch zum Ende des Wochenendes ist noch keine nachhaltige Beruhigung in Sicht. Im Gegenteil: Während sich der Schwerpunkt der Niederschläge in den kommenden Tagen immer wieder verlagert, bleiben Schauer und Gewitter in vielen Regionen Spaniens ein Thema.
Die aktuellen Berechnungen von ICON-EU zeigen dabei eine Wetterlage, bei der einzelne Regionen enorme Niederschlagsmengen abbekommen können, während es nur wenige hundert Kilometer entfernt zeitweise weitgehend trocken bleibt.
Die ICON-EU-Prognose berechnet für den Raum Barcelona rund 129 mm Niederschlag innerhalb des Tages, für Girona etwa 57 mm. Dabei handelt es sich um Modellwerte für einzelne Gitterpunkte und ausdrücklich nicht um garantierte Messwerte. Lokal können die tatsächlichen Mengen deutlich davon abweichen.
Das Signal ist dennoch auffällig: Gerade an der katalanischen Küste und im Hinterland besteht erneut das Potenzial für sehr kräftige und möglicherweise länger anhaltende Niederschläge.
Auch die aktuellen amtlichen Warninformationen stützen die Einschätzung einer gefährlichen Wetterlage. Für Sonntag bestehen in Teilen des Litorals und Prelitorals von Barcelona sowie in Gebieten der Provinz Girona orange Warnungen vor Starkregen.
Nach den schweren Regenfällen der vergangenen Tage ist besondere Vorsicht angebracht. In Teilen des südlichen Kataloniens wurden während der laufenden Unwetterperiode bereits Niederschlagsmengen von mehr als 200 l/m² registriert.
Vor allem kleine Flüsse, Bäche, Unterführungen und tiefer gelegene Straßen können bei intensivem Starkregen innerhalb kurzer Zeit problematisch werden. Wer sich am Sonntag in Barcelona, Girona oder an der Costa Brava aufhält, sollte deshalb die aktuellen Warnungen und die Entwicklung von Radar und NowCast aufmerksam verfolgen.
ICON-EU berechnet unter anderem rund 15 mm für Gijón, 13 mm für Madrid, 11 mm für León sowie knapp 10 mm für Bilbao. Auch in Teilen von Kastilien und León, Kastilien-La Mancha, Extremadura und Andalusien treten Niederschläge auf.
Im Süden fallen die Mengen vielerorts geringer aus. Für Málaga werden beispielsweise rund 4 mm berechnet, während Sevilla, Córdoba, Granada und Almería nach dem aktuellen Lauf deutlich weniger abbekommen könnten.
Damit bleibt der Sonntag insgesamt ein ausgesprochen wechselhafter Herbsttag – allerdings mit sehr großen regionalen Unterschieden.
Während im Norden und in Teilen des Landesinneren am Sonntag häufig nur 18 bis 24 °C erreicht werden, bleibt es im Süden ausgesprochen warm. ICON-EU erwartet beispielsweise:
30 °C in Sevilla, 28 °C in Córdoba, 27 °C in Almería und Murcia sowie 26 °C in Granada, Cádiz und Benidorm. Málaga erreicht voraussichtlich rund 24 °C.
An der Mittelmeerküste werden in Valencia, Palma und Eivissa etwa 27 °C erwartet.
Nach der aktuellen ICON-Prognose nimmt die Intensität im nordöstlichen Mittelmeerraum zunächst ab. Gleichzeitig entwickelt sich über Zentral- und Westspanien erneut ein breites Gebiet mit Schauern und Regen.
Für Madrid berechnet das Modell beispielsweise etwa 18 mm, für Plasencia 11 mm und Badajoz rund 9 mm. Auch Teile von Kastilien-La Mancha und Andalusien bekommen weitere Niederschläge.
An der südlichen Mittelmeerküste sieht es dagegen vergleichsweise ruhig aus. Málaga könnte noch etwa 3 mm erhalten, während Almería und Murcia nach diesem Modelllauf weitgehend trocken bleiben.
Die Temperaturen steigen vorübergehend im Norden und Nordosten wieder etwas an. Barcelona und Girona könnten rund 25 °C erreichen, Zaragoza und Lleida 27 °C und Murcia sogar 28 °C.
Am Dienstag zeigt ICON-EU erneut zahlreiche Niederschlagsgebiete über Spanien. Besonders auffällig bleibt ein Streifen vom Südwesten über Zentralspanien bis in Teile des Nordens.
Für Madrid werden rund 13 mm, für Plasencia etwa 11 mm, für León rund 9 mm und für Ciudad Real knapp 9 mm simuliert. Auch im Norden treten weitere Niederschläge auf.
Im südöstlichen Mittelmeerraum bleibt die Situation dagegen vergleichsweise ruhig. Benidorm, Murcia und Eivissa könnten nahezu trocken bleiben.
Temperaturmäßig bleibt Spanien geteilt: Sevilla erreicht nach dem aktuellen Lauf noch einmal etwa 29 °C, Murcia 28 °C und Córdoba 27 °C. Im Norden liegen die Höchstwerte dagegen häufig nur zwischen 17 und 24 °C.
ICON-EU zeigt weitere Niederschläge insbesondere über Zentralspanien, Teilen Andalusiens und im Norden. Madrid kommt im Modell auf knapp 8 mm, Toledo auf gut 8 mm, Ciudad Real auf rund 6 mm und Córdoba auf gut 5 mm.
Im Norden fällt ebenfalls weiterer Regen. Für Gijón werden beispielsweise rund 17 mm simuliert.
Gleichzeitig gehen die Temperaturen vielerorts zurück. Besonders deutlich zeigt sich das im Norden: Bilbao erreicht nach dem aktuellen Lauf nur noch etwa 18 °C, A Coruña 17 °C und Burgos 16 °C.
Im Süden bleibt es milder. Sevilla, Huelva und Málaga erreichen ungefähr 26 °C, Murcia und Valencia rund 27 °C.
Für Dienstag berechnet ICON Niederschläge vor allem auf den westlichen und zentralen Inseln. Für San Sebastián de La Gomera werden lokal knapp 10 mm angezeigt, für Valverde auf El Hierro rund 6 mm und für Teile Gran Canarias etwa 3 bis 5 mm.
Am Mittwoch bleibt insbesondere auf La Gomera und Teneriffa etwas Niederschlag möglich. La Palma könnte ebenfalls einige Millimeter erhalten. Fuerteventura und Lanzarote bleiben dagegen nach derzeitigem Modellstand weitgehend trocken.
Auch AEMET geht derzeit davon aus, dass die instabile Wetterlage bis mindestens Mittwoch anhalten kann. Zu Beginn der neuen Woche dürfte sich die Lage im Mittelmeerraum allmählich entspannen, während Schauer und Gewitter im Landesinneren noch länger auftreten können.
Für Urlauber bedeutet das allerdings ausdrücklich nicht vier Tage Dauerregen in ganz Spanien. Viele Regionen erleben zwischen den Niederschlagsgebieten längere trockene Abschnitte, und besonders an Teilen der südlichen und südöstlichen Küsten können sich durchaus freundliche Phasen durchsetzen.
Der entscheidende Punkt ist die hohe regionale Variabilität: Wo sich kräftige Schauer oder Gewitter entwickeln, kann innerhalb kurzer Zeit viel Niederschlag fallen. Nur wenige Kilometer entfernt kann es gleichzeitig nahezu trocken bleiben.
Da sich Ort und Intensität konvektiver Starkniederschläge kurzfristig noch verändern können, sind aktuelle Radar- und NowCast-Daten hier wesentlich aussagekräftiger als eine mehrere Tage alte Modellprognose.
meteo365.es wird die Entwicklung weiter beobachten und insbesondere die Situation in Katalonien aktualisieren.
Die vergangenen Tage haben bereits gezeigt, wie explosiv die Wetterlage im Mittelmeerraum sein kann. Auch zum Ende des Wochenendes ist noch keine nachhaltige Beruhigung in Sicht. Im Gegenteil: Während sich der Schwerpunkt der Niederschläge in den kommenden Tagen immer wieder verlagert, bleiben Schauer und Gewitter in vielen Regionen Spaniens ein Thema.
Die aktuellen Berechnungen von ICON-EU zeigen dabei eine Wetterlage, bei der einzelne Regionen enorme Niederschlagsmengen abbekommen können, während es nur wenige hundert Kilometer entfernt zeitweise weitgehend trocken bleibt.
Sonntag: Barcelona und Girona besonders im Fokus
Besondere Aufmerksamkeit gilt am Sonntag, 4. Oktober, erneut Katalonien.Die ICON-EU-Prognose berechnet für den Raum Barcelona rund 129 mm Niederschlag innerhalb des Tages, für Girona etwa 57 mm. Dabei handelt es sich um Modellwerte für einzelne Gitterpunkte und ausdrücklich nicht um garantierte Messwerte. Lokal können die tatsächlichen Mengen deutlich davon abweichen.
Das Signal ist dennoch auffällig: Gerade an der katalanischen Küste und im Hinterland besteht erneut das Potenzial für sehr kräftige und möglicherweise länger anhaltende Niederschläge.
Auch die aktuellen amtlichen Warninformationen stützen die Einschätzung einer gefährlichen Wetterlage. Für Sonntag bestehen in Teilen des Litorals und Prelitorals von Barcelona sowie in Gebieten der Provinz Girona orange Warnungen vor Starkregen.
Nach den schweren Regenfällen der vergangenen Tage ist besondere Vorsicht angebracht. In Teilen des südlichen Kataloniens wurden während der laufenden Unwetterperiode bereits Niederschlagsmengen von mehr als 200 l/m² registriert.
Vor allem kleine Flüsse, Bäche, Unterführungen und tiefer gelegene Straßen können bei intensivem Starkregen innerhalb kurzer Zeit problematisch werden. Wer sich am Sonntag in Barcelona, Girona oder an der Costa Brava aufhält, sollte deshalb die aktuellen Warnungen und die Entwicklung von Radar und NowCast aufmerksam verfolgen.
Auch Zentralspanien bekommt viel Regen ab
Katalonien ist am Sonntag allerdings nicht die einzige Region mit Niederschlägen.ICON-EU berechnet unter anderem rund 15 mm für Gijón, 13 mm für Madrid, 11 mm für León sowie knapp 10 mm für Bilbao. Auch in Teilen von Kastilien und León, Kastilien-La Mancha, Extremadura und Andalusien treten Niederschläge auf.
Im Süden fallen die Mengen vielerorts geringer aus. Für Málaga werden beispielsweise rund 4 mm berechnet, während Sevilla, Córdoba, Granada und Almería nach dem aktuellen Lauf deutlich weniger abbekommen könnten.
Damit bleibt der Sonntag insgesamt ein ausgesprochen wechselhafter Herbsttag – allerdings mit sehr großen regionalen Unterschieden.
Im Süden bleibt es zunächst noch sehr warm
Interessant ist gleichzeitig der große Temperaturkontrast innerhalb Spaniens.Während im Norden und in Teilen des Landesinneren am Sonntag häufig nur 18 bis 24 °C erreicht werden, bleibt es im Süden ausgesprochen warm. ICON-EU erwartet beispielsweise:
30 °C in Sevilla, 28 °C in Córdoba, 27 °C in Almería und Murcia sowie 26 °C in Granada, Cádiz und Benidorm. Málaga erreicht voraussichtlich rund 24 °C.
An der Mittelmeerküste werden in Valencia, Palma und Eivissa etwa 27 °C erwartet.
Montag: Regen verlagert sich stärker ins Landesinnere
Am Montag verändert sich die Verteilung der Niederschläge deutlich.Nach der aktuellen ICON-Prognose nimmt die Intensität im nordöstlichen Mittelmeerraum zunächst ab. Gleichzeitig entwickelt sich über Zentral- und Westspanien erneut ein breites Gebiet mit Schauern und Regen.
Für Madrid berechnet das Modell beispielsweise etwa 18 mm, für Plasencia 11 mm und Badajoz rund 9 mm. Auch Teile von Kastilien-La Mancha und Andalusien bekommen weitere Niederschläge.
An der südlichen Mittelmeerküste sieht es dagegen vergleichsweise ruhig aus. Málaga könnte noch etwa 3 mm erhalten, während Almería und Murcia nach diesem Modelllauf weitgehend trocken bleiben.
Die Temperaturen steigen vorübergehend im Norden und Nordosten wieder etwas an. Barcelona und Girona könnten rund 25 °C erreichen, Zaragoza und Lleida 27 °C und Murcia sogar 28 °C.
Dienstag: Keine stabile Wetterberuhigung
Wer auf eine schnelle Rückkehr zu dauerhaft trockenem Wetter hofft, muss sich noch gedulden.Am Dienstag zeigt ICON-EU erneut zahlreiche Niederschlagsgebiete über Spanien. Besonders auffällig bleibt ein Streifen vom Südwesten über Zentralspanien bis in Teile des Nordens.
Für Madrid werden rund 13 mm, für Plasencia etwa 11 mm, für León rund 9 mm und für Ciudad Real knapp 9 mm simuliert. Auch im Norden treten weitere Niederschläge auf.
Im südöstlichen Mittelmeerraum bleibt die Situation dagegen vergleichsweise ruhig. Benidorm, Murcia und Eivissa könnten nahezu trocken bleiben.
Temperaturmäßig bleibt Spanien geteilt: Sevilla erreicht nach dem aktuellen Lauf noch einmal etwa 29 °C, Murcia 28 °C und Córdoba 27 °C. Im Norden liegen die Höchstwerte dagegen häufig nur zwischen 17 und 24 °C.
Mittwoch bleibt das Wetter unbeständig
Auch am Mittwoch, 7. Oktober, ist die instabile Phase nach derzeitigem Stand noch nicht vollständig beendet.ICON-EU zeigt weitere Niederschläge insbesondere über Zentralspanien, Teilen Andalusiens und im Norden. Madrid kommt im Modell auf knapp 8 mm, Toledo auf gut 8 mm, Ciudad Real auf rund 6 mm und Córdoba auf gut 5 mm.
Im Norden fällt ebenfalls weiterer Regen. Für Gijón werden beispielsweise rund 17 mm simuliert.
Gleichzeitig gehen die Temperaturen vielerorts zurück. Besonders deutlich zeigt sich das im Norden: Bilbao erreicht nach dem aktuellen Lauf nur noch etwa 18 °C, A Coruña 17 °C und Burgos 16 °C.
Im Süden bleibt es milder. Sevilla, Huelva und Málaga erreichen ungefähr 26 °C, Murcia und Valencia rund 27 °C.
Auch die Kanaren bekommen etwas ab
Interessant ist zudem die Entwicklung auf den Kanarischen Inseln.Für Dienstag berechnet ICON Niederschläge vor allem auf den westlichen und zentralen Inseln. Für San Sebastián de La Gomera werden lokal knapp 10 mm angezeigt, für Valverde auf El Hierro rund 6 mm und für Teile Gran Canarias etwa 3 bis 5 mm.
Am Mittwoch bleibt insbesondere auf La Gomera und Teneriffa etwas Niederschlag möglich. La Palma könnte ebenfalls einige Millimeter erhalten. Fuerteventura und Lanzarote bleiben dagegen nach derzeitigem Modellstand weitgehend trocken.
Erst danach zeichnet sich langsam eine Entspannung ab
Damit bestätigt der neue ICON-Lauf grundsätzlich das Bild einer mehrtägigen, ausgesprochen wechselhaften Wetterphase.Auch AEMET geht derzeit davon aus, dass die instabile Wetterlage bis mindestens Mittwoch anhalten kann. Zu Beginn der neuen Woche dürfte sich die Lage im Mittelmeerraum allmählich entspannen, während Schauer und Gewitter im Landesinneren noch länger auftreten können.
Für Urlauber bedeutet das allerdings ausdrücklich nicht vier Tage Dauerregen in ganz Spanien. Viele Regionen erleben zwischen den Niederschlagsgebieten längere trockene Abschnitte, und besonders an Teilen der südlichen und südöstlichen Küsten können sich durchaus freundliche Phasen durchsetzen.
Der entscheidende Punkt ist die hohe regionale Variabilität: Wo sich kräftige Schauer oder Gewitter entwickeln, kann innerhalb kurzer Zeit viel Niederschlag fallen. Nur wenige Kilometer entfernt kann es gleichzeitig nahezu trocken bleiben.
Unser besonderer Fokus: Katalonien am Sonntag
Für Sonntag sollte die Entwicklung in den Provinzen Barcelona und Girona besonders aufmerksam verfolgt werden. Die Kombination aus sehr hohen modellierten Niederschlagsmengen und bestehenden amtlichen Warnungen macht die Region zum Schwerpunkt der aktuellen Wetterlage.Da sich Ort und Intensität konvektiver Starkniederschläge kurzfristig noch verändern können, sind aktuelle Radar- und NowCast-Daten hier wesentlich aussagekräftiger als eine mehrere Tage alte Modellprognose.
meteo365.es wird die Entwicklung weiter beobachten und insbesondere die Situation in Katalonien aktualisieren.
